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Erstkommunion

„Lebenslange Freundschaft mit Jesus“

Für etwa 280.000 Mädchen und Jungen in Deutschland ist es einer der wichtigsten Tage des Jahres: Der Weiße Sonntag ist traditionell der Tag der Erstkommunion. Ab diesem Tag gehören die jungen Christen noch intensiver zur Gemeinschaft der Gläubigen. Denn mit der Erstkommunion dürfen auch sie das erste Mal „den Leib und das Blut“ Christi kosten.

In der Erstkommunion werden die Kinder in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen: Zum ersten Mal dürfen sie mit der Hostie den Leib Christi empfangen. Durch die Taufe wird ein Mensch in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen; diese Beziehung wird durch die Aufnahme in die Mahlgemeinschaft intensiver. Das wird auch im Namen „Kommunion“ deutlich: „Communio“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gemeinschaft. Die Kinder werden mehrere Wochen lang durch Kommunionmütter vorbereitet, die mit ihnen beten und über den Sinn des Festes sprechen. Papst Benedikt XVI sagte 2005 vor 100.000 Kommunionkindern auf dem Petersplatz: „Ich habe in der Erstkommunion meine lebenslange Freundschaft mit Jesus geschlossen.“

Zur Erstkommunion ziehen die Mädchen in weißen Kleidchen, die an die Taufe erinnern, in die Kirche ein, die Jungen in dunklen Anzügen. Da die Kleidung in den letzten Jahren fast mehr Bedeutung gewonnen hat als der Anlass, hat es sich an manchen Orten eingebürgert, dass alle Kinder ein einheitliches Gewand („Albe“) tragen.

Auch neu: Viele Gemeinden feiern die Erstkommunion inzwischen an einem der anderen Sonntage nach Ostern.

(Quelle: www.liborius.de)